250 Besucher und ein paar Monster

Warme Temperaturen im Wolfschneiderhof - Foto: SPD
Warme Temperaturen im Wolfschneiderhof - Foto: SPD

"Los Cajones and the Swinging Eggstixx" sorgen beim SPD-Sommerfest lautstark für Stimmung.

 

Am Ende irrten dann tatsächlich ein paar junge Taufkirchner durch den Garten des Wolfschneiderhofs und suchten Monster. Nun mögen sich manche der älteren Gäste gefragt haben was das für Monster sein sollen, die in dem Traditionsanwesen im Herzen der Gemeinde wohnen und überhaupt werden es die Meisten wohl gar nicht mitbekommen haben, dass die Jugendlichen mit ihren Smartphones etwas suchten. Gesucht wurden Pokémons, jene gehypten Fatnasiefiguren aus Japan, die derzeit jung und nicht mehr ganz so jung virtuell beschäftigen.

 

Das störte aber nicht weiter. Denn das SPD Sommerfest ist trotz seines recht hohen Altersdurchschnitts ein Fest für Jung und Alt. Das zeigen auch ihre Mitglieder. Die SPD ist mit Leonie Liebsch (14), Dr. Olaf Uhl (33) und Matteo Dolce (26), noch vergleichsweise jung aufgestellt.

 

250 Gäste waren bei sommerlichen Temperaturen dem Aufruf der SPD gefolgt und in den Wolfschneiderhof gekommen, wo sie der Unterhachinger Percussiongruppe "Los Cajones and the Swinging Eggstixx" lauschten. Und die machte richtig Lärm und lockte viele Spaziergänzer spontan zum Verweilen ein.

 

"Mit so viel Andrang hatten wir nicht gerechnet. Am Ende war unser Grillfleisch aufgebraucht und unsere Bierfässer waren leer." resümierte Vorsitzende Birgit Schmidl nach dem Sommerfest. Schmidl nutzte die Gelegenheit gleich um dem jüngsten SPD-Mitglied Leonie Liebsch offiziell das rote Parteibuch zu übergeben. Mit 14 Jahren ist Liebsch die jüngste Sozialdemokratin im Landkreis.

 

Ansonsten ging es beim diesjährigen Sommerfest weniger um Politik, sondern darum gemütlich die Woche ausklingen zu lassen.

 

Dabei war aber deutlich der Verlust der vergangenen Woche zu spüren. Es fehlte Gordian Baier am Ausschank, der am Sonntag zuvor verstorben war. An ihn erinnerte ein von der SPD aufgestelltes Gedenkbild.

 

Eine Dame wollte schließlich ein Foto des Bildes schießen, worauf ein SPDler den daneben stehenden Bierkrug zur Seite schieben wollte. Darauf sagte die Dame prompt: „Lassen Sie ihn ruhig da stehen. Ich bin mir sicher Gordi hätte das Bier auf dem Bild nicht gestört.“

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SPD fordert Schutz von gemeindlichen Einrichtungen

Vandalismus am S-Bahnhof - Foto: SPD
Vandalismus am S-Bahnhof - Foto: SPD

Realisierung von Videoaufzeichnung und Alarmanlagen soll geprüft werden

 

Mit einem Gemeinderatsantrag fordert die Taufkirchner SPD eine umfassende Prüfung der rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für die Ausstattung von gemeindlichen Einrichtungen mit Vorrichtungen zur Videoaufzeichnung und gegebenenfalls mit Alarmanlagen.

 

Damit reagieren die Sozialdemokraten zum einen auf Ergebnisse ihrer jüngsten Umfrage zur Sicherheit in Taufkirchen und zum anderen auf die jüngsten Schäden durch Vandalismus in einer Taufkirchner Kindertagesstätte.

 

SPD-Fraktionschefin und Leiterin der Tagespflege bei der Nachbarschaftshilfe Rosemarie Weber zum Antrag:

 

"Ich bin geschockt von dieser sinnlosen Zerstörungswut. Es kann nicht sein, dass wegen so einer dummen Tat der Betrieb der Kindertagesstätte gestört wird. Deswegen muss zumindest etwas unternommen werden, damit die Täter schnell identifiziert und zu Rechenschaft gezogen werden können. Wir führen regelmäßig Gespräche mit unserer örtlichen Polizei. Dort wurde das Thema Videoaufzeichnung in bestimmten Fällen durchaus empfohlen."

 

SPD-Fraktionsvize Matteo Dolce ergänzt:

 

"Es darf nun nicht einfach nur darüber geredet werden, dass etwas gemacht werden soll, sondern es muss jetzt etwas passieren. Das darf aber nicht allein aus einem Reflex heraus geschehen. Deswegen müssen wir uns als Gemeinde von den Sicherheitsbehörden beraten lassen was Sinn macht und zu einer schnellen Aufklärung dieser Straftaten beiträgt. Wer solche Taten begeht muss wissen, dass er früher oder später geschnappt wird und dafür gerichtlich bestraft wird."

 

Hier finden Sie den Orginalantrag.

 

(MD)

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SPD bereitet Sicherheitsoffensive vor

Der Taufkirchner S-Bahnhof - Foto: SPD
Der Taufkirchner S-Bahnhof - Foto: SPD

Taufkirchner bringen bei Sicherheits-umfrage konkrete Vorschläge ein

 

Die Taufkirchner Sozialdemokraten haben sich schwerpunktmäßig der Sicherheit ihrer Gemeinde verschrieben. Neben regelmäßigen Gesprächen mit dem örtlichen Polizeichef und einer eigens zu diesem Thema organisierten Veranstaltung vor wenigen Wochen werden nun die nächsten Schritte folgen.

 

Mit einem flächendeckenden Gewinnspiel gekoppelt mit einer Sicherheitsumfrage wurden die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgefordert, Stellen in Taufkirchen zu nennen an denen sie sich nicht sicher fühlen. Gleichzeitig sollten sie Vorschläge einbringen was man dort konkret verbessern könnte.

 

Die Bilanz nach der ersten Sichtung der Ergebnisse ist äußerst positiv. Generell fühlen sich die Taufkirchner sehr sicher. Massenhafte Rückmeldungen blieben aus. Insgesamt handelt es sich bei den meisten Rückläufen um einzelne örtliche und meist lösbare Probleme.

 

In den über 40 Mitteilungen sind beispielsweise Forderungen nach zusätzlicher Beleuchtung, nach Parkverboten an unübersichtlichen Stellen und nach Tempolimits enthalten.

 

Gewonnen hat das Gewinnspiel eine Bürgerin aus Taufkirchen, die sich für ein Tempolimit von 30 km/h an der Münchener Straße zwischen dem Köglweg und dem Hohenbrunner Weg ausgesprochen hatte. Sie darf sich nun über einen 100 € Gutschein von München-Ticket freuen.

 

SPD-Ortsverein und Gemeinderatsfraktion werden, nach dem alle Mitteilungen ausgewertet worden sind, über konkrete Schritte beraten. Geplant ist auch eine öffentliche Ortsbegehung, der sich die Bürgerinnen und Bürger gerne anschließen dürfen, um die einzelnen Probleme vor Ort zu betrachten.

 

Nach dem Sommer sollen dann auch die ersten Anträge im Gemeinderat eingebracht werden.

 

SPD-Fraktionschefin Rosemarie Weber dazu:

 

Wir danken den Bürgerinnen und Bürgern für die Ideen und die Vorschläge. Uns ist es wichtig, dass wir auf Missstände und Probleme hingewiesen werden. Nur so können wir auf diese reagieren und sie beheben. Als Gemeinderäte können wir nicht ständig überall sein. In aller Regel wissen die Menschen vor Ort sowieso am Besten was für sie gut ist.”

 

SPD-Fraktionsvize Matteo Dolce ergänzt:

 

Wir werden jede Idee genau prüfen und uns überlegen wie wir sie gegebenenfalls umsetzen können. In jedem Fall wird jede Bürgerin und jeder Bürger von uns eine Antwort bekommen und erfahren wie wir mit dem eingebrachten Vorschlag umgehen.”

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