Matteo Dolce zieht nach München

Nach über 10 Jahren im Landkreis kehrt Dolce nach München zurück
Nach über 10 Jahren im Landkreis kehrt Dolce nach München zurück

Gemeinderatsamt endet zur Sommerpause

 

Der Vorsitzende der Taufkirchner SPD und Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Matteo Dolce hat am Donnerstagabend angekündigt, dass er demnächst von Taufkirchen nach München ziehen werde. Damit müsse er sein Amt als Gemeinderat vor Beginn der Sommerpause niederlegen.

 

Dolce steht damit auch nicht mehr als Vorsitzender der Taufkirchner Sozialdemokraten zur Verfügung. Die Wahlperiode endet regulär im Juli. Bis dahin wird er die Geschäfte des Ortsvereins weiterführen, aber für keine weitere Wahlperiode antreten.

 

Der Wechsel nach München hat rein persönliche Gründe. Der Wohnungsmarkt erlaube es nicht, so Dolce, gänzlich frei über seinen Aufenthaltsort zu entscheiden. Er nehme den Wechsel aber auch zum Anlass, sich wieder verstärkt seinem Privatleben und seinem Ehrenamt im Rettungsdienst und Katastrophenschutz zu widmen. Zudem sei er durch seinen Beruf als Geschäftsleiter der Gemeinde Baierbrunn bereits ausreichend ausgelaustet.

 

Matteo Dolce dazu:

 

"Der Schritt fällt mir nicht leicht. Die Taufkirchner SPD ist meine politische Heimat und hat ausnahmlos tolle Menschen, die sich mit voller Überzeugung für die Gemeinde einsetzen. Ich hatte viele Jahre das Glück in einem Umfeld Politk machen zu dürfen, welches offen für neue Ideen ist. Aber ich bin mir auch sicher, dass meine Nachfolger*innen sehr gut auf die Erfolge der letzten Jahre aufbauen werden.

 

Ich werde mich weiterhin für die Sozialdemokratie einsetzen, nur eben an anderer Stelle. Wer weiß, vielleicht kandidiere ich irgendwann für den Münchner Stadtrat."

Termin: Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung mit Wahlen

Mittwoch, den 7. Juli 2021

ab 19:30 Uhr

 

Kultur- und Kongresszentrum

Kinosaal, 1. OG

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Einstimmig wiedergewählt

Matteo Dolce bleibt Vorsitzender
Matteo Dolce bleibt Vorsitzender

Mitgliederversammlung bestätigt Matteo Dolce als Vorsitzenden

 

Die Taufkirchner Sozialdemokraten haben ihren bisherigen Vorsitzenden und ehemaligen Bürgermeisterkandidaten Matteo Dolce einstimmig wiedergewählt. Dolce hatte unmittelbar nach der Kommunalwahl, in der er den zweiten Platz belegte, sein Amt zur Verfügung gestellt. Dies hatte er damit begründet, dass er das Ziel, Bürgermeister in Taufkirchen zu werden, nicht erreicht hatte. Mit der Wiederwahl sprachen alle Mitglieder Dolce das Vertrauen aus, auch weiterhin die Geschicke des Ortsvereins zu führen.

 

Auf ihrer ersten Mitgliederversammlung nach Beginn der Corona-Pandemie wurden das Wahlergebnis der Kommunalwahl analysiert und erste Schlüsse gezogen. Insbesondere die künftige Zusammenarbeit im Gemeinderat wird sich aus Sicht der Genossen schwierig gestalten. Zwar haben die Grünen einige Sitze hinzugewinnen können, die Kräfteverhältnisse haben sich jedoch im Vergleich zur vorherigen Amtsperiode verschlechtert. Das neue konservative Lager aus CSU, Freie Wähler und FDP habe bereits wiederholt Beschlüsse durchgepeitscht, die den sozialdemokratischen Werten diametral entgegen stehen.

 

Dolce bedankte sich bei allen Mitgliedern für den fulminanten Wahlkampf. Zudem bedankte er sich besonders bei den ausgeschiedenen Gemeinderatsmitgliedern Birgit Schmidl und Peter Soellner für ihr langjähriges Engagement für die Partei. Auch Alfred Widmann wurde für seine Dienste als zweiter Bürgermeister besonders geehrt.

 

Matteo Dolce, der jetzt in Personalunion den Ortsverein und die Gemeinderatsfraktion führt, sagt:

 

Die SPD ist schon immer eine zuverlässige und konstruktive Partei. Wir haben dabei auch den Anspruch, mit Nachdruck für unsere Werte und unsere Gemeinde einzutreten. Wenn im Gemeinderat nun wiederholt Debatten abgewürgt werden, dann müssen wir die Debatte eben nach außen Tragen und mehr auf die Elemente von Bürgerentscheiden, Bürgeranträgen und Ortsterminen setzen. Wir haben ein Wahlprogramm und wir haben vor, dieses Schritt für Schritt abzuarbeiten. Insbesondere die Themen Sozialgerechte Bodennutzung, Verkehrslärm und Verkehrsentlastung müssen dringend angegangen werden.“

 

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