Schonende Lösung für das Krähenproblem

Einsatz von ausgebildeten Vögeln soll geprüft werden

 

Nachdem herkömmliche Vergrämungs-versuche im Gemeindeteil Taufkirchen am Wald das leidige Krähenthema nicht lösen konnten, will die SPD neue Wege gehen und auf Profis setzen.

 

Den Sozialdemokraten liegt eine E-Mail eines Falkners vor der bestätigt, dass eine Vergrämung von Krähen auch durch den Einsatz von ausgebildeten Vögeln erfolgen kann. Der SPD geht es dabei vor allem um eine für die Krähen schonende, nachhaltige und sinnvolle Umsiedlung.

 

Bisher hat sich die Gemeinde damit beholfen Nester zu entfernen. Seit diesen Versuchen sind die Nester jedoch in Summe mehr geworden als vorher. Sehr zum Leidwesen zahlreicher Anwohner, die nach wie vor mit Lärm und Schmutz, den die Krähen verursachen, zu Kämpfen haben.

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann“ sagt:

 

Ein Falkner hat eine professionelle Herangehensweise. Er weiß wo und wann er seine Vögel einsetzen muss und in welche Richtung die Krähen vertrieben werden können. Dadurch lösen wir das Problem auf eine ganz natürliche Art und Weise. Die Krähen wissen dann, dass sich ein natürlicher Feind in der Gegend herumtreibt und kommen nicht wieder zurück. Dabei kommen die Krähen selbst in der Regel nicht zu Schaden und es müssen auch keine Nester entfernt werden.“

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber ergänzt:

 

Es ist dringend an der Zeit, dass Maßnahmen ihre Wirkung zeigen. Die bisherigen Versuche sind gescheitert. Wir müssen die Möglichkeiten die wir haben ausschöpfen. Wenn die Gemeinde nicht schnell handelt werde ich vorschlagen, Gutscheine für eine Autowäsche an die Bürger als Entschädigung auszugeben.“

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SPD sagt Einwegbechern den Kampf an

Ein Mülleimer, mindestens drei Einwegbecher - Foto: SPD
Ein Mülleimer, mindestens drei Einwegbecher - Foto: SPD

Taufkirchner Gastronomen sollen Mehrwegsystem einführen

 

Das Taufkirchner Café Brandwerk geht mit gutem Beispiel voran. Es nimmt bereits freiwillig am Mehrwegbechersystem RECUP teil und wirkt damit ganz nebenbei einem enormen Umweltproblem entgegen: Einwegbechern.

 

Stündlich werden in Deutschland rund 320 000 Einwegbecher verbraucht. Auch in Taufkirchen verlassen täglich hunderte Menschen mit Pappbechern Taufkirchner Gewerbebetriebe, um sie wenige Minuten später im nächsten Abfalleimer zu entsorgen.

 

Dieser Trend, der tonnenweise Müll verursacht, kann durch den Einsatz von Mehrwegbechern deutlich eingedämmt werden. Dabei kann nicht darauf vertraut werden, dass Verbraucher selbstständig entsprechende Becher mitnehmen, da diese die Bequemlichkeit von Einwegbechern nicht ersetzen können.

 

Als Mittelweg hat sich in einigen Großstädten das Mehrwegsystem RECUP (recup.de) etabliert. Dabei werden bei den teilnehmenden Stellen Mehrwegbecher zum Pfand von einem Euro ausgegeben, die an einer anderen teilnehmenden Stelle wieder abgegeben werden können. Für die ausgebende Stelle fallen hierfür Gebühren von lediglich 1 € pro Tag an. Die Becher werden zum Pfandpreis erworben, sodass darüber hinaus keine Kosten anfallen.

 

Mit einem Gemeinderatsantrag möchte die SPD nun die Gemeinde auffordern die betroffenen Gastronomiebetriebe anzuschreiben, um sie dazu zu bewegen freiwillig einem Mehrwegsystem beizutreten. Dazu soll die Gemeinde als Anreiz anbieten im ersten Jahr 50 % der anfallenden Gebühren zu übernehmen.

 

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Matteo Dolce sagt:

 

Die Bequemlichkeit eines Einwegbechers wird niemals durch einen Mehrwegbecher ersetzt werden können. Etwas Wegschmeißen wird immer einfacher sein, als etwas irgendwo zurückzugeben. Wir können aber auch nicht einfach wegsehen, wenn täglich tonnenweise Müll generiert wird. Jeder Schritt in die richtige Richtung lohnt sich. Ich hoffe, dass wir die betroffenen Gastronomen und die Taufkirchner für dieses Thema sensibilisieren können.“

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Vollgas für gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen!

on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD
on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD

Taufkirchner SPD beschließt auf Klausur Handlungsschwerpunkte

 

Die Taufkirchner SPD hat auf ihrer jährlichen Frühlingsklausur einstimmig beschlossen, gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen zu einem Schwerpunktthema ihrer Politik zu machen.

 

So soll Taufkirchen verbindliche Richtlinien zur sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) bekommen. Entsprechende Anträge scheiterten jüngst im Gemeinderat. Die Taufkirchner Verwaltung setzt bisweilen auf individuelle Absprachen mit den Planungsbegünstigten. Dies geht der SPD nicht weit genug. Richtlinien sorgen für Transparenz und Verbindlichkeit und somit für Gerechtigkeit für alle Bauträger und Planer.

 

Darüber hinaus soll der Bedarf an Wohnraum für das Leben im Alter sichergestellt werden. Die SPD fordert eine ausreichende Deckung, sodass ältere Menschen im Alter so leben können wie sie wollen und ihre Selbstständigkeit wahren.

 

Zuletzt setzten sich die Mitglieder mit Nachdruck für bezahlbaren Wohnraum und eine Mischung verschiedener Wohnformen ein

 

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Matteo Dolce sagt:

 

Es ist ein unheimlicher Druck im Kessel. Wohnraum ist extrem knapp, die Nachfrage aber enorm. Das bedeutet, dass die Preise in den kommenden Jahren immer weiter in die Höhe schießen werden. Während Mietanpassungen aufgrund der Inflation und kleine Erhöhungen vollkommen gerechtfertigt sind, muss dem Wucher ein Riegel vorgeschoben werden. Wir brauchen keinen Mietpreisstopp, aber eine Bremse.“

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber ergänzt:

 

Es kann nicht sein, dass beim Wohnungsbau private Investoren Millionen abschöpfen und gleichzeitig die Gemeinde auf ihren Kosten sitzen bleibt, die durch den Bau entstehen. KITAs, Schulen, Straßen, Grünflächen – all das muss bezahlt werden und es ist nur gerecht, die Hauptgewinner an den Kosten zu beteiligen. Das ist SoBoN!

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Leitantrag Wohnen und Bauen
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