Im Amt bestätigt

Der neue alte SPD Vorstand - v. l.: Hans Dosch, Alfred Widmann, Michael Schanz, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Birgit Schmidl, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD
Der neue alte SPD Vorstand - v. l.: Hans Dosch, Alfred Widmann, Michael Schanz, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Birgit Schmidl, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD

Schmidl bleibt Vorsitzende der SPD Taufkirchen

 

Die Taufkirchner SPD hat ihren bisherigen Vorstand bestätigt. Einstimmig wählten die Genossen nacheinander Birgit Schmidl als Vorsitzende, Michael Schanz und Anke Liebsch als stellvertretende Vorsitzende, Alfred Widmann als Kassierer und Matteo Dolce als Schriftführer. Beisitzer bleiben Thomas Bonz, Hans Dosch, Marion Hussmanns und Udo Schindler. Christine Commes trat nicht mehr zur Wahl an.

 

Birgit Schmidl lobte die Arbeit des Vorstandes und der Gemeinderatsfraktion:

 

"Wir haben in den vergangenen Jahren Taufkirchen aufgemischt und einiges erreicht. Die SPD ist in Taufkirchen eine feste Größe mit der man stets rechnen muss."

 

Im Mai veranstaltet der Ortsverein seine jährliche Klausur, auf der erfahrungsgemäß programmatische Weichen für die Taufkirchner Politik gestellt werden. Mit dabei wird dieses Jahr auch Michael Poschmann sein. Poschmann, der im Zuge des "Schulz-Effekts" in die SPD eingetreten ist, wurde bei auf der Mitgliederversammlung das rote Parteibuch überreicht.

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Alle wollen Lärmschutz

v.l.: Dr. Volker Leib (Grünen Tfk.), Karin Radl (SPD Uhg.), Claudia Köhler (Grüne Uhg.), Matteo Dolce (SPD Tfk.)
v.l.: Dr. Volker Leib (Grünen Tfk.), Karin Radl (SPD Uhg.), Claudia Köhler (Grüne Uhg.), Matteo Dolce (SPD Tfk.)

Volles Rathaus bei Veranstaltung der SPD und Grünen Unterhaching und
Taufkirchen

 

„Wir sind sehr beeindruckt von der großen Resonanz unserer Veranstaltung“, so die OrganisatorInnen Karin Radl (SPD Unterhaching), Matteo Dolce (SPD Taufkirchen), Dr. Volker Leib (Grüne Taufkirchen) und Claudia Köhler (Grüne Unterhaching). Über 130 Gäste kamen zur Veranstaltung zum Thema Lärmschutz und Start der Unterschriftensammlung für ein Tempolimit ins Unterhachinger Rathaus.

 

Nach kurzen Statements zur Vorgeschichte des Engagements von Taufkirchen und Unterhaching gegen den Lärm, zu medizinischen Folgen durch Lärmbelästigung, Begrifflichkeiten und Statistiken, politischen Zuständigkeiten des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesumweltministeriums wurden Maßnahmen für die Praxis vorgestellt: Flüsterasphalt (bereits aufgebracht), Lärmschutzwand, Wall und Tempolimit in verschiedenen Varianten oder auch kombinierte Maßnahmen wären grundsätzlich möglich. Im Anschluss kamen die BürgerInnen zu Wort.

 

Mehrmals wurde der Ruf nach Geschwindigkeitskontrollen laut sowie die Absurdität eines Tempolimits nur in eine Richtung genannt. Zudem blieb unverständlich, warum das Autobahnteilstück der A 995  nicht als Autobahn, sondern als Bundesstraße gewidmet ist. All diese Vorstöße hatten PolitikerInnen beider Parteien bereits gemacht, immer mit abschlägig abwiegelndem Bescheid aus dem bayerischen Innenministerium. Einige abgelehnte Maßnahmen wurden jedoch in anderen Gemeinden des Landkreises genehmigt und bezahlt, für die Unterhachinger ZuhörerInnen ein merkwürdiger Vorgang. Eine ca. 15 Mio teure Lärmschutzwand kann sich weder Unterhaching noch Taufkirchen alleine leisten. Beide Gemeinden sehen hier den Bund in der Pflicht.

 

Die LokalpolitikerInnen versprachen, am Thema „dranzubleiben“ und starteten die Unterschriftenaktion 80:80 für ein Tempolimit in beide Richtungen. „Wir wollen baldigst Tausende von Unterschriften übergeben können und somit noch vor der Bundestagswahl politischen Druck erzeugen. Es muss jetzt was vorwärtsgehen“, sind sich die VeranstalterInnen einig.

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Ein Jahr danach: Lärmschutz an der A995

SPD und Grüne aus Taufkirchen und Unterhaching laden zum Gespräch ein

 

Es ist nun ein Jahr her, dass die Taufkirchner und die Unterhachinger SPD den Lärmschutz an der A995 zu einem ihrer Kernthemen gemacht haben. Seit dem ist vieles Geschehen, auch wenn der gewünschte Erfolg bisher ausgeblieben ist.

 

Zahlreiche Schriftwechsel und Gespräche mit dem Innenministerium, dem Landratsamt, und der Autobahnpolizei wurden geführt, Veranstaltungen abgehalten und sogar eine Demo zusammen mit den Taufkirchner Grünen gab es im letzten Jahr und die Taufkirchner und Unterhachinger denken nicht daran aufzugeben.

 

Mittlerweile hat sich ein Bündnis der Gemeinden Taufkirchen und Unterhaching formiert. Mit der Aktion 80/80 wollen die Bürgermeister der beiden Gemeinden für ein durchgängiges Tempolimit von 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW werben und setzen dabei auf den Rückhalt aus der Bevölkerung.

 

Um diese Initiative zu unterstützen und um über die Geschehnisse des letzten Jahres zu informieren und zu diskutieren, laden SPD und Grüne aus Taufkirchen und Unterhaching zu einer Informationsveranstaltung ein:

 

Dienstag, den 28.03.2017

um 19:30 Uhr

 

im Rathaus Unterhaching

Großer Sitzungssaal

 

Karin Radl, Fraktionsvorsitzende und Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Unterhaching:

 

Wir haben im letzten Jahr schon viel unternommen, aber auch feststellen müssen, dass wir unbedingt die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger benötigen um zu zeigen, dass uns das Thema alle angeht. Ich bin überzeugt, dass wir das nur gemeinsam schaffen können.”

 

Matteo Dolce, Fraktionsvize der SPD-Taufkirchen:

 

Es ist schön zu sehen, dass die Mühen nicht umsonst waren. Endlich kommt Bewegung in die Sache und das auf breiter Basis. Das hätte vor einem Jahr noch keiner gedacht.

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