Vollgas für gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen!

on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD
on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD

Taufkirchner SPD beschließt auf Klausur Handlungsschwerpunkte

 

Die Taufkirchner SPD hat auf ihrer jährlichen Frühlingsklausur einstimmig beschlossen, gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen zu einem Schwerpunktthema ihrer Politik zu machen.

 

So soll Taufkirchen verbindliche Richtlinien zur sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) bekommen. Entsprechende Anträge scheiterten jüngst im Gemeinderat. Die Taufkirchner Verwaltung setzt bisweilen auf individuelle Absprachen mit den Planungsbegünstigten. Dies geht der SPD nicht weit genug. Richtlinien sorgen für Transparenz und Verbindlichkeit und somit für Gerechtigkeit für alle Bauträger und Planer.

 

Darüber hinaus soll der Bedarf an Wohnraum für das Leben im Alter sichergestellt werden. Die SPD fordert eine ausreichende Deckung, sodass ältere Menschen im Alter so leben können wie sie wollen und ihre Selbstständigkeit wahren.

 

Zuletzt setzten sich die Mitglieder mit Nachdruck für bezahlbaren Wohnraum und eine Mischung verschiedener Wohnformen ein

 

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Matteo Dolce sagt:

 

Es ist ein unheimlicher Druck im Kessel. Wohnraum ist extrem knapp, die Nachfrage aber enorm. Das bedeutet, dass die Preise in den kommenden Jahren immer weiter in die Höhe schießen werden. Während Mietanpassungen aufgrund der Inflation und kleine Erhöhungen vollkommen gerechtfertigt sind, muss dem Wucher ein Riegel vorgeschoben werden. Wir brauchen keinen Mietpreisstopp, aber eine Bremse.“

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber ergänzt:

 

Es kann nicht sein, dass beim Wohnungsbau private Investoren Millionen abschöpfen und gleichzeitig die Gemeinde auf ihren Kosten sitzen bleibt, die durch den Bau entstehen. KITAs, Schulen, Straßen, Grünflächen – all das muss bezahlt werden und es ist nur gerecht, die Hauptgewinner an den Kosten zu beteiligen. Das ist SoBoN!

Download
Leitantrag Wohnen und Bauen
Leitantrag-WohnenBauen-Klausur-050518.pd
Adobe Acrobat Dokument 42.3 KB

Kommentar schreiben

Kommentare: 0