GroKo - Ja oder Nein?

Brandaktuell diskutieren die Taufkirchner SPD-Mitglieder gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürger am kommenden Dienstag, den 20.02.2018 ab 19:30 Uhr zum Thema "Groko - Ja oder Nein". Im Fokus steht dabei der anstehende Mitgliederentscheid zum Entwurf des Koalitionsvertrages. Die Diskussion findet im Kilimanjaro Café & Restaurant, Köglweg 22, in Taufkirchen statt. Auch nicht-SPD-Mitglieder sind herzlich Willkommen und dürfen mitdiskutieren.

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Kulturveranstaltungen für Menschen mit geringem Einkommen

Das Taufkirchner Kulturzentrum - Foto: SPD
Das Taufkirchner Kulturzentrum - Foto: SPD

Sozialdemokraten wollen Restkarten sinnvoll vergeben

 

37,88 € – so viel, rechnet der Gesetzgeber, muss einem Einpersonenhaushalt mindestens für Freizeit, Unterhaltung und Kultur monatlich zur Verfügung stehen. So steht es in § 5 des Regelbedarfermittlungsgesetzes, der Grundlage für die Berechnung des Grundsicherungssatzes, meistens als Hartz IV bezeichnet.

 

Das klingt zunächst nach einer ordentlichen Summe. Wenn man aber bedenkt, dass für Nahrungsmittel und Getränke lediglich 137,66 € angesetzt werden und die Gesamtsumme der Verbrauchsausgaben 394,84 € beträgt wird schnell klar, dass diese Berechnungen kaum mit der Realität vereinbar sind. Kulturausgaben müssen schnell Nahrungsmittelausgaben weichen, Kultur wird damit zum Luxusgut. Bei anderen Personengruppen mit geringem Einkommen, etwa Studenten, sieht es nicht anders aus.

 

Umso ärgerlicher ist es, dass bei Kulturveranstaltungen regelmäßig Plätze unbesetzt bleiben, weil nicht alle Eintrittskarten verkauft werden konnten.

 

Diese Restkarten möchte die Taufkirchner SPD nun sinnvoll weiterreichen, eben an Menschen die sich die Veranstaltung sonst nicht geleistet hätten. Dies soll zu vernünftigen Konditionen, transparent und ausschließlich aus Gemeindehand erfolgen.

 

Dazu hat die SPD-Fraktion einen Antrag eingereicht und bittet nun die Verwaltung ein Konzept auszuarbeiten, nach dem ein Kontingent an Restkarten an Menschen mit geringem Einkommen weitergereicht werden kann.

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber erklärt:

 

Die Vergabe von Restkarten muss absolut transparent und ausschließlich direkt aus Gemeindehand erfolgen. Es ist selbstredend, dass keine Anreize geschaffen werden dürfen auf Restkarten zu hoffen, weil man sich das reguläre Ticket sparen möchte. Daher soll eine solche Regelung nur einen eng begrenzten Personenkreis betreffen und glasklaren Kriterien unterliegen.“

 

Fraktionsvize Matteo Dolce ergänzt:

 

Für viele Menschen sind kulturelle Veranstaltungen ein Luxusgut. Sie sind nicht existentiell für das tägliche Leben. Sie sind aber existentiell für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und von Kreativität. Wir möchten nicht, dass etwa alleinerziehende Väter oder Mütter oder Studenten darauf verzichten müssen sich ein Theaterstück oder ein Konzert anzusehen, weil sie sich sonst das Essen nicht mehr leisten können.“

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Originalantrag der SPD-Fraktion
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Defibrillator am Taufkirchner S-Bahnhof

Notrufsäule mit AED am Münchner Hauptbahnhof - Foto: SPD Taufkirchen
Notrufsäule mit AED am Münchner Hauptbahnhof - Foto: SPD Taufkirchen

SPD fordert Notrufsäule mit Automatisierten Externen Defibrillator (AED)

 

Defibrillatoren können Leben retten. Das weiß jeder der sich im Fernsehen schon mal eine Ärzteserie oder eine entsprechende Dokumentation angesehen hat. Bei einem Herzstillstand holen die Ärzte stets einen großen Kasten mit Kabeln und etwas das so ähnlich aussieht wie ein Bügeleisen hervor und verpassen dem Patienten einen Stromschlag. Dieser zuckt zusammen und wacht meistens kurz darauf wieder auf. Sein Leben ist gerettet.

 

Nun muss man fairerweise sagen, dass es im wahren Leben weitaus weniger theatralisch zugeht. Und auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stromstoß eines Defibrillators dem Patienten sogleich das Leben rettet ist weitaus geringer als man es sich wünschen würde. Dennoch bleibt die Defibrillation in vielen Fällen das einzig wirklich wirksame Mittel um ein Herz, das nicht mehr richtig funktioniert, wieder zum Laufen zu bringen.

 

Es hat sich längst herumgesprochen, dass nicht nur Ärzte oder Sanitäter den womöglich rettenden Stromstoß verabreichen können, sondern jedermann, von der Bankangestellten über den Bäckerlehrling bis zum Schulkind. Möglich machen dies sogenannte Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED).

 

AED's sind Defibrillatoren im Handtaschenformat, die von jedem Laien auch ohne Vorkenntnisse bedient werden können. Sie sind bedienerfreundlich und darauf ausgelegt den Anwender durch die erforderlichen Maßnahmen zu leiten. Eine Fehlbedienung – die größte Sorge bei vielen Anwendern – ist ausgeschlossen. AED's sind so konstruiert, dass sie selbstständig den Herzrhythmus des Patienten analysieren und entscheiden, ob eine Defibrillation erforderlich ist. Die Benutzerfreundlichkeit von AED's wurde in den USA sogar mit Schulkindern getestet und zeigte, dass auch ohne Einweisung eine erfolgreiche Anwendung möglich ist.

 

Auch wenn kein Stromschlag erforderlich ist, gibt ein AED Hilfestellung. Eine laute automatische Stimme erteilt Anweisungen was zu tun ist, etwa „Atmung überprüfen“, „Herzdruckmassage durchführen“ oder „den Patienten nicht berühren“. Wird doch ein Schock empfohlen, so wird der Anwender dazu aufgefordert diesen mittels Knopfdruck auszulösen. Die Bügeleisen aus dem Fernsehen sind modernen Klebeelektroden gewichen, die entsprechend den Skizzen auf dem Defibrillator auf den Oberkörper aufgeklebt werden.

 

Ein AED gibt somit zusätzliche Sicherheit in stressigen Situationen und kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Über 140 000 Menschen in Deutschland sterben jährlich am sogenannten plötzlichen Herztod, der durch unkoordinierte Herzbewegungen (Kammerflimmern) verursacht wird. Die einzige wirksame Behandlung ist eine elektrische Defibrillation, die wie ein Reset wirkt, sodass das Herz wieder koordiniert Blut durch den Körper pumpen kann.

 

Aufgrund der mangelnden Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff beim Herzkreislaufstillstand, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten im Schnitt um 10% pro Minute. Daher ist eine frühzeitige Defibrillation in vielen Fällen die einzige wirklich lebensrettende Maßnahme. Die Wartezeit bis der Rettungsdienst eintrifft kann bei Untätigkeit bereits die Chancen auf eine erfolgreiche Reanimation auf Null reduzieren.

 

In München gibt es bereits an 119 U-Bahnhöfen Notrufsäulen mit AED's.

 

Fraktionsvize Matteo Dolce zur SPD-Forderung:

 

Im Idealfall vergehen zwischen Notruf und Eintreffen des ersten Rettungsmittels mindestens fünf Minuten, meistens sogar mehr. Diese Zeit kann beim Herzkreislaufstillstand bereits den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Daher ist es erforderlich an stark besuchten öffentlichen Plätzen, Laien die Möglichkeit zu geben, wirksam mit einem Defibrillator zu reagieren.“

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann ergänzt:

 

Es ist wünschenswert, wenn ein solches Gerät nie zum Einsatz kommt. Natürlich verursachen eine Notrufsäule und ein Defibrillator einen geringen Kosten- und Wartungsaufwand. Wird der Defibrillator aber auch nur ein einziges Mal erfolgreich eingesetzt, hat sich die Investition bereits gelohnt.“

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Originalantrag der SPD-Fraktion
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SPD besucht Unterhachinger Polizeiinspektion

von links: Matteo Dolce (Gemeinderat, Taufkirchen), Alfred Widmann (2. Bürgermeister, Taufkirchen), Stefan Schraut (Polizei), Karin Radl (Gemeinderätin, Unterhaching), Sabine Schmierl (SPD Unterhaching), Peter Soellner (Gemeinerat, Taufkirchen)
von links: Matteo Dolce (Gemeinderat, Taufkirchen), Alfred Widmann (2. Bürgermeister, Taufkirchen), Stefan Schraut (Polizei), Karin Radl (Gemeinderätin, Unterhaching), Sabine Schmierl (SPD Unterhaching), Peter Soellner (Gemeinerat, Taufkirchen)

Dienststellenleiter Schraut zieht positive Bilanz

 

Dass Einsatzkräfte einen gefährlichen Beruf haben, wurde bedauerlicherweise in der Silvesternacht besonders deutlich. Ausschreitungen, Beleidigungen, Gewalt, immer wieder kommt es zu Aggressionen gegen diejenigen, die sich dem Schutz der Gesellschaft und der Menschen verpflichtet haben.

 

Insbesondere die Beamtinnen und Beamten der Polizei müssen sich dabei immer wieder gefährlichen Situationen aussetzen. Die Schüsse auf zwei Beamte am S-Bahnhof Unterföhring im vergangenen Jahr haben wieder einmal gezeigt, dass es die bayerischen Sicherheitskräfte mitnichten nur mit Banalitäten zu tun haben.

 

Die Sozialdemokraten im Hachinger Tal überbringen daher regelmäßig persönlich ihren Dank und den Dank der Bevölkerung an Dienststellenleiter Stefan Schraut von der Polizeiinspektion 31 in Unterhaching.

 

Im Rahmen ihres jährlichen Gespräches informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Taufkirchner und Unterhachinger Gemeinderatsfraktionen über die aktuelle Sicherheitslage ihrer Gemeinden.

 

Die rund 50 Beamtinnen und Beamten nahmen in den vergangenen Jahren in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich im Schnitt etwa 2000 Strafanzeigen auf. Davon entfielen 45 % auf Unterhaching und 30 % auf Taufkirchen. In den letzten beiden Jahren hatte die Polizei vor allem mit dem neuen Kriminalitätsphänomen des „falschen Polizeibeamten“ zu tun. Dabei handelt es sich um eine besonders perfide Betrugsmasche übers Telefon, die sich hauptsächlich gegen ältere Bürger richtet. Wohnungseinbrüche haben dagegen erfreulicherweise wieder deutlich abgenommen.

 

Insgesamt konnte Schraut jedoch eine sehr positive Bilanz ziehen: „Unterhaching und Taufkirchen sind sehr sichere Gemeinden. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen funktioniert bestens.“

 

Unterhachings SPD-Fraktionsvorsitzende Karin Radl:

 

Wir können mit der aktuellen Situation in Unterhaching und bei unseren Nachbarn in Taufkirchen zufrieden sein, da die Sicherheitslage in beiden Gemeinden weiterhin konstant gut ist. Die Betrugsversuche an unseren älteren Mitbürgern gehen mir persönlich sehr nahe und ich bin unserer Polizei für ihre Beratung, Unterstützung und Aufklärung sehr dankbar. Natürlich möchte ich mich generell für die Arbeit unserer Polizei sehr herzlich bedanken und auch für die gute Zusammenarbeit.“

 

Taufkirchens Fraktionsvize Matteo Dolce:

 

Die Sicherheit liegt bei Herrn Schraut und seinem Team in den besten Händen und das merkt jeder, der sich auch nur zwei Minuten mit den Beamten unterhält. Die polizeilichen Entscheidungen werden mit Sachkompetenz, Verstand und Konsequenz getroffen. Daher haben wir auch vollstes Vertrauen in die Polizei und die Polizei jederzeit unsere Unterstützung.“

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Im Einsatz für die Verkehrssicherheit

v. l.: Alfred Widmann, Rosemarie Weber, Matteo Dolce, Louis Reithinger, Johannes Klinger.
v. l.: Alfred Widmann, Rosemarie Weber, Matteo Dolce, Louis Reithinger, Johannes Klinger.

Taufkirchner SPD-Fraktion besucht Autobahnpolizei

 

Im Rahmen regelmäßiger Gespräche, die von der Taufkirchner SPD-Fraktion jedes Jahr mit den Sicherheitsbehörden durchführt werden, stand dieses Jahr erstmals ein Besuch bei der Autobahnpolizeistation Holzkirchen an. Miteinander und nicht übereinander reden, lautet dabei immer das Motto. Ziel der Gespräche ist es, die Zusammenarbeit von Politik und Behörden zu verbessern, Dank und Wertschätzung für die Arbeit der Beamten überbringen sowie Lösungen für etwaige Problemstellungen gemeinsam zu erörtern.

 

Der Leiter des Autobahnpolizeistation Holzkirchen, Johannes Klinger sowie sein Stellvertreter und Verkehrsexperte Louis Reithinger, empfingen am Mittwoch den Zweiten Bürgermeister Alfred Widmann, Fraktionschefin Rosemarie Weber und Vize Matteo Dolce in ihrer Dienststelle direkt an der Autobahnausfahrt Holzkirchen.

 

Die Dienststelle ist zuständig für ein langes Autobahnnetz, welches die Autobahnen A8 und A995 umfasst und vom Irschenberg bis zur Münchner Stadtgrenze reicht. Hinzu kommt die Verkehrsüberwachung im Landkreis Miesbach. Rund 35 Polizistinnen und Polizisten sorgen derzeit für die Sicherheit auf den Straßen und die Einhaltung der Verkehrsregeln. Ein Job der, wie Reithinger ausführt, sehr gefährlich sei und eine spezielle Ausbildung erfordere.

 

Selbstverständlich kam auch das Dauerthema Autobahnlärm an der A995 zur Sprache und die Frage, welche Möglichkeiten bestehen, um die Einhaltung der bestehenden Geschwindigkeits-grenzen sicherzustellen. Das Problem dabei bleibt, dass die Entschärfung von Unfallhäufungs-stellen dem Lärmschutz stets vorgeht, wenn es um entsprechende Kontrollen geht.

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass an der A995 nicht kontrolliert wird. Zwar könne mangels geeigneter Haltepunkte im Gemeindegebiet Taufkirchen nicht stationär geblitzt werden, aber Dienststellenleiter Klinger versicherte, dass per Videofahrzeug kontrolliert werde. Das bekommen dann aber nur diejenigen mit, die von der Autobahnpolizei raus-gewunken werden. "Ein stationäres Messfahrzeug wird natürlich ganz anders wahrgenommen", so Klinger.

 

Fraktionsvize Matteo Dolce sagte im Anschluss an das Gespräch:

 

"Wir haben höchsten Respekt vor der Arbeit der Autobahnpolizei und haben gesehen, dass sie alles tun, um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen. Dafür danken wir ausdrücklich und sichern jederzeit unsere politische Unterstützung zu. Den Autobahnlärm betreffend müssen wir auf langfristige Lösungen setzen, etwa auf ein durchgängiges Tempolimit und auf bauliche Maßnahmen. Die Autobahnpolizei tut schon alles, was sie leisten kann."

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann ergänzt:

 

"Das war ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch. Es läuft vieles gut, so wurde etwa die hervorragende Zusammenarbeit mit der Taufkirchner Feuerwehr gelobt, aber natürlich würden wir uns wünschen, dass die Kontrollen an der Taufkirchner Autobahn intensiviert werden können. Wir haben aber auch gelernt, dass sich keiner darauf verlassen kann, beim zu schnellen fahren auf der A995 nicht erwischt zu werden."

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Weitere Spielfläche für den Sportpark

Spielwiese am Ahornring: Hier soll bald die neue Grundschule stehen - Foto: SPD
Spielwiese am Ahornring: Hier soll bald die neue Grundschule stehen - Foto: SPD

Nach Wegfall der Spielwiese am Ahornring soll Ersatz geschaffen werden

 

Durch den Neubau der Grundschule am Wald auf der bisherigen Spielwiese zwischen Ahornring und Pappelstraße wird zwangsweise eine rege genutzte Sportfläche wegfallen.

 

Für diesen Wegfall fordern die Taufkirchner Sozialdemokratien nun schnellstmöglich einen adäquaten Ersatz und sehen die freien Flächen am Sportpark als mögliche Lösung.

 

Mit einem Prüfauftrag an die Gemeindeverwaltung sollen die Kosten und planerischen Hürden geklärt werden.

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber sagt dazu:

  

"Es ist klar, dass die Versiegelung der Spielwiese am Ahornring bei denjenigen, die sie derzeit als Sportfläche nutzen, auf wenig Gegenliebe stoßen wird. Wir haben uns allerdings nach langer Überlegung und intensiven Diskussionen für einen Neubau entschieden. Jetzt müssen wir auch die Konsequenzen betrachten und für deren negative Auswirkungen Lösungen anbieten."

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E-Mobilität bei Neubauten

Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs - Foto: SPD
Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs - Foto: SPD

SPD fordert Berücksichtigung von Stromversorgungseinrichtungen

 

Der Markt für Elektrofahrzeuge wächst seit einigen Jahren beständig. Immer mehr Menschen schaffen für sich und ihre Familie, meist als Zweitwagen, ein elektrisch betriebenes Fahrzeug an. Vor allem für Firmen und Kommunen sind Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor attraktiv. So hat jüngst auch die Gemeinde Taufkirchen ein E-Fahrzeug beschafft.

  

Die Entwicklung der E-Technologie schreitet dabei immer weiter voran, sodass in den kommenden Jahren mit einer weiteren Zunahme dieser Fahrzeuge zu rechnen ist. Dafür wird es erforderlich sein ein breites Netz an sogenannten E-Tankstellen zur Verfügung zu stellen.

 

Während im öffentlichen Raum bereits an solchen Lösungen gearbeitet wird, hakt es im privaten Sektor. Bei zahlreichen Neubauten wird, etwa beim Bau einer Tiefgarage, die Stromversorgung für Elektrofahrzeuge nicht berücksichtigt.

 

Dies will die SPD Taufkirchen durch einen entsprechenden Gemeinderatsantrag für die kommende Novembersitzung ändern und die Gemeindeverwaltung damit beauftragen bei Neubauten auf entsprechende Vorrichtungen hinzuwirken.

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann sagt dazu:

 

"Wir haben erkannt, dass bei vielen Bestandsgebäuden eine Nachrüstung von Einrichtungen zur Stromversorgung von Elektroautos zum Teil kaum realisierbar ist. Die technischen Hürden und die Kosten stehen meist außer Verhältnis zum Nutzen. Deswegen müssen wir jetzt frühzeitig darauf setzen, dass bereits bei Neubauten genau hingesehen wird. Damit lässt sich langfristig viel Geld und Aufwand sparen."

 

Fraktionsvize Matteo Dolce ergänzt:

 

„Uns ist bewusst, dass die Gemeinde derzeit baurechtlich kaum einen Handlungsspielraum hat diese Forderung mit Zwang durchzusetzen. Aber man muss kreativ bleiben und jede noch so kleine Chance die das Baurecht bietet ausschöpfen. Gleichzeitig kann man mit den Bauträgern in vernünftigen Gesprächen auch ohne Zwang einiges erreichen.”

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Im Amt bestätigt

Der neue alte SPD Vorstand - v. l.: Hans Dosch, Alfred Widmann, Michael Schanz, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Birgit Schmidl, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD
Der neue alte SPD Vorstand - v. l.: Hans Dosch, Alfred Widmann, Michael Schanz, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Birgit Schmidl, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD

Schmidl bleibt Vorsitzende der SPD Taufkirchen

 

Die Taufkirchner SPD hat ihren bisherigen Vorstand bestätigt. Einstimmig wählten die Genossen nacheinander Birgit Schmidl als Vorsitzende, Michael Schanz und Anke Liebsch als stellvertretende Vorsitzende, Alfred Widmann als Kassierer und Matteo Dolce als Schriftführer. Beisitzer bleiben Thomas Bonz, Hans Dosch, Marion Hussmanns und Udo Schindler. Christine Commes trat nicht mehr zur Wahl an.

 

Birgit Schmidl lobte die Arbeit des Vorstandes und der Gemeinderatsfraktion:

 

"Wir haben in den vergangenen Jahren Taufkirchen aufgemischt und einiges erreicht. Die SPD ist in Taufkirchen eine feste Größe mit der man stets rechnen muss."

 

Im Mai veranstaltet der Ortsverein seine jährliche Klausur, auf der erfahrungsgemäß programmatische Weichen für die Taufkirchner Politik gestellt werden. Mit dabei wird dieses Jahr auch Michael Poschmann sein. Poschmann, der im Zuge des "Schulz-Effekts" in die SPD eingetreten ist, wurde bei auf der Mitgliederversammlung das rote Parteibuch überreicht.

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Alle wollen Lärmschutz

v.l.: Dr. Volker Leib (Grünen Tfk.), Karin Radl (SPD Uhg.), Claudia Köhler (Grüne Uhg.), Matteo Dolce (SPD Tfk.)
v.l.: Dr. Volker Leib (Grünen Tfk.), Karin Radl (SPD Uhg.), Claudia Köhler (Grüne Uhg.), Matteo Dolce (SPD Tfk.)

Volles Rathaus bei Veranstaltung der SPD und Grünen Unterhaching und
Taufkirchen

 

„Wir sind sehr beeindruckt von der großen Resonanz unserer Veranstaltung“, so die OrganisatorInnen Karin Radl (SPD Unterhaching), Matteo Dolce (SPD Taufkirchen), Dr. Volker Leib (Grüne Taufkirchen) und Claudia Köhler (Grüne Unterhaching). Über 130 Gäste kamen zur Veranstaltung zum Thema Lärmschutz und Start der Unterschriftensammlung für ein Tempolimit ins Unterhachinger Rathaus.

 

Nach kurzen Statements zur Vorgeschichte des Engagements von Taufkirchen und Unterhaching gegen den Lärm, zu medizinischen Folgen durch Lärmbelästigung, Begrifflichkeiten und Statistiken, politischen Zuständigkeiten des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesumweltministeriums wurden Maßnahmen für die Praxis vorgestellt: Flüsterasphalt (bereits aufgebracht), Lärmschutzwand, Wall und Tempolimit in verschiedenen Varianten oder auch kombinierte Maßnahmen wären grundsätzlich möglich. Im Anschluss kamen die BürgerInnen zu Wort.

 

Mehrmals wurde der Ruf nach Geschwindigkeitskontrollen laut sowie die Absurdität eines Tempolimits nur in eine Richtung genannt. Zudem blieb unverständlich, warum das Autobahnteilstück der A 995  nicht als Autobahn, sondern als Bundesstraße gewidmet ist. All diese Vorstöße hatten PolitikerInnen beider Parteien bereits gemacht, immer mit abschlägig abwiegelndem Bescheid aus dem bayerischen Innenministerium. Einige abgelehnte Maßnahmen wurden jedoch in anderen Gemeinden des Landkreises genehmigt und bezahlt, für die Unterhachinger ZuhörerInnen ein merkwürdiger Vorgang. Eine ca. 15 Mio teure Lärmschutzwand kann sich weder Unterhaching noch Taufkirchen alleine leisten. Beide Gemeinden sehen hier den Bund in der Pflicht.

 

Die LokalpolitikerInnen versprachen, am Thema „dranzubleiben“ und starteten die Unterschriftenaktion 80:80 für ein Tempolimit in beide Richtungen. „Wir wollen baldigst Tausende von Unterschriften übergeben können und somit noch vor der Bundestagswahl politischen Druck erzeugen. Es muss jetzt was vorwärtsgehen“, sind sich die VeranstalterInnen einig.

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Ein Jahr danach: Lärmschutz an der A995

SPD und Grüne aus Taufkirchen und Unterhaching laden zum Gespräch ein

 

Es ist nun ein Jahr her, dass die Taufkirchner und die Unterhachinger SPD den Lärmschutz an der A995 zu einem ihrer Kernthemen gemacht haben. Seit dem ist vieles Geschehen, auch wenn der gewünschte Erfolg bisher ausgeblieben ist.

 

Zahlreiche Schriftwechsel und Gespräche mit dem Innenministerium, dem Landratsamt, und der Autobahnpolizei wurden geführt, Veranstaltungen abgehalten und sogar eine Demo zusammen mit den Taufkirchner Grünen gab es im letzten Jahr und die Taufkirchner und Unterhachinger denken nicht daran aufzugeben.

 

Mittlerweile hat sich ein Bündnis der Gemeinden Taufkirchen und Unterhaching formiert. Mit der Aktion 80/80 wollen die Bürgermeister der beiden Gemeinden für ein durchgängiges Tempolimit von 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW werben und setzen dabei auf den Rückhalt aus der Bevölkerung.

 

Um diese Initiative zu unterstützen und um über die Geschehnisse des letzten Jahres zu informieren und zu diskutieren, laden SPD und Grüne aus Taufkirchen und Unterhaching zu einer Informationsveranstaltung ein:

 

Dienstag, den 28.03.2017

um 19:30 Uhr

 

im Rathaus Unterhaching

Großer Sitzungssaal

 

Karin Radl, Fraktionsvorsitzende und Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Unterhaching:

 

Wir haben im letzten Jahr schon viel unternommen, aber auch feststellen müssen, dass wir unbedingt die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger benötigen um zu zeigen, dass uns das Thema alle angeht. Ich bin überzeugt, dass wir das nur gemeinsam schaffen können.”

 

Matteo Dolce, Fraktionsvize der SPD-Taufkirchen:

 

Es ist schön zu sehen, dass die Mühen nicht umsonst waren. Endlich kommt Bewegung in die Sache und das auf breiter Basis. Das hätte vor einem Jahr noch keiner gedacht.

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