Münchener und Tölzer Straße sollen ruhiger und sicherer werden

Gefährliche Kurve: Münchener Straße / Köglweg
Gefährliche Kurve: Münchener Straße / Köglweg

SPD fordert Tempo 30 nachts und Prüfung von Querungshilfen

 

Im November hatten die Taufkirchner Sozialdemokraten zu einer verkehrspolitischen Podiumsdiskussion im Kulturzentrum eingeladen. Dabei konnten die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld schriftlich Fragen an das Podium einreichen.

 

Auffällig viele Zuschriften beschäftigten sich mit der Verkehrssituation an der Münchener Straße beziehungsweise Tölzer Straße im Taufkirchner Gemeindegebiet. Diese Hauptstraße verbindet den Ortsteil Potzham mit Unterhaching.

 

Die Anrainer fürchten, dass aufgrund des stetigen Wachstums der Stadt und des Landkreises Münchens, auch der Verkehr weiter zunehmen wird. Damit wird auch eine Zunahme des Lärms befürchtet. Zudem wurde kritisiert, dass geeignete Querungshilfen fehlen würden.

 

Daher will die SPD das Thema nun im Gemeinderat zur Diskussion stellen.

 

Fraktionsvize Matteo Dolce sagt dazu:

 

"Wir wollen, dass sich die Politik auf breiter Basis damit befasst. Wir haben auch nicht die perfekte Lösung, sind aber zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit den anderen Gemeinderäten und der Verwaltung zu einem guten Ergebnis kommen. Als ersten Vorschlag möchten wir auch über eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit für die Nachtstunden reden, so wie es in Grünwald bereits praktiziert wird."

 

Fraktionschefin Rosi Weber ergänzt:

 

"Man sollte sich die dortige Verkehrssituation als großes Ganzes mal ansehen. Natürlich haben wir jetzt schon Querungshilfen, beispielsweise drei Ampeln. Allerdings wird die Straße im Alltag tatsächlich bevorzugt auch an anderen Stellen überquert.“

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Originalantrag
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MVG-Rad in Taufkirchen

Bald auch in Taufkirchen: Radstation mit MVG-Rad; SPD-Vorsitzender Matteo Dolce
Bald auch in Taufkirchen: Radstation mit MVG-Rad; SPD-Vorsitzender Matteo Dolce

SPD-Idee wird sichtbar

 

Im Juni 2016 hatte die SPD-Fraktion im Taufkirchner Gemeinderat einen Antrag eingebracht, in dem sie sich ausdrücklich für ein Bikesharingsystem ausgesprochen hatte. Daraufhin hat der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, das MVG-Mietradsystem in Taufkirchen zu errichten.

 

Mittlerweile sind die ersten MVG-Stationen in Taufkirchen aufgestellt worden. Diese befinden sich unter anderem am Bahnhof, am Rathaus und an der Volkshochschule.

 

Die SPD dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauhofes und der Verwaltung für die schnelle Umsetzung des Projekt.

 

Fraktionsvize Matteo Dolce sagt dazu:

 

"Endlich zieht Taufkirchen bei solchen elementaren Angeboten nach und stellt eine sinnvolle Einrichtung für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Wir freuen uns auf die Inbetriebnahme im nächsten Jahr."

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SPD-Antrag vom 07.06.2016
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Manche Lösungen brauchen Zeit und Zusammenarbeit

von links: Margit Markl, Alfred Widmann, Wolfgang Panzer, Matteo Dolce
von links: Margit Markl, Alfred Widmann, Wolfgang Panzer, Matteo Dolce

Über 60 Teilnehmer bei SPD-Podiumsdiskussion

 

"Wir brauchen Lösungen!" titelte die SPD im Vorfeld ihrer Veranstaltung zum Thema Verkehr, wohl wissend dass manche Verkehrsprobleme nicht einfach oder schnell zu lösen sind. Über 60 Bürgerinnen und Bürger aus dem Hachinger Tal beteiligten sich am Dienstagabend an der Podiumsdiskussion der SPD Taufkirchen, Oberhaching und Unterhaching und brachten ihre Fragen und Ideen ein.

 

Drei Themen hatte Moderator Matteo Dolce (SPD) in den Mittelpunkt der Veranstaltung gesetzt: Autobahn und Lärmschutz, Radverkehr und den ÖPNV, also Bus und Bahn. Dazu hatte er politische Entscheidungsträger aus allen Gemeinden des Hachinger Tals eingeladen: Margit Markl (Kreis- und Gemeinderätin aus Oberhaching), Alfred Widmann (Zweiter Bürgermeister aus Taufkirchen und Wolfgang Panzer (Erster Bürgermeister aus Unterhaching). Die Bürgerinnen und Bürger hatten an dem Abend die Gelegenheit, Fragen schriftlich an die Diskussionsteilnehmer zu stellen.

 

Autobahn und Lärmschutz

 

Bürgermeister Panzer ist mittlerweile routiniert in der Mitteilung des aktuellen Sachstands zum Autobahnlärm an der A995. Seit Jahrzehnten versuchen die dortigen Anwohner einen wirksamen Lärmschutz durchzusetzen, bisweilen ohne Erfolg. Dabei wurde parteiübergreifend schon einiges versucht: Es gab Demos, Gemeinderatsanträge, Schreiben und Veranstaltungen. Bürgermeister Widmann berichtete indes über Lärmmessungen und Ergebnisse, die den zuständigen Behörden nicht ausreichen, um beispielsweise ein durchgängiges Tempolimit anzuordnen. Im Ergebnis waren sich alle einig, dass man an dem Thema dran bleiben muss und nicht nachgeben darf. Die Gemeinden planen, demnächst eine Petition beim Bayerischen Landtag einzureichen.

 

Radverkehr

 

Die oberhachinger Kreisrätin Markl ist begeisterte Radfahrerin. Daher verwunderte es nicht, dass sie zur Veranstaltung nach Taufkirchen mit ihrem Fahrrad gekommen war. Das größte Problem aus ihrer Sicht: Fehlende Radwege und die damit verbundenen Risiken für die Radfahrer. Dabei ist, so Markl, das Rad auch ein gutes Mittel um Verkehr und Lärm zu senken. Widmann wurde von einem Bürger gefragt, wieso nicht einzelne Gehwege für den Radverkehr freigegeben werden. Darauf antwortete er, dass es sich durchaus vorstellen könne einzelne Abschnitte, zunächst versuchsweise freizugeben und kündigte an, einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat einbringen zu wollen. Beim Thema Radverkehr wurde schließlich besonders deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden für überregionale Projekte ist.

 

Bus und Bahn

 

Bei Thema ÖPNV holten die SPD-Vertreter weit aus und blickten in die Zukunft. Bürgermeister Widmann berichtete über die Zukunftsvision, die U5 von Neuperlach Süd weiter bis zum Brunnthaler/Taufkirchner-IKEA zu verlängern, während Margit Markl über eine mögliche Seilbahn zwischen Grünwald und Pullach nachdenkt. Weniger romantisch wurde über die MVV-Tarifreform diskutiert. Ein Bürger wollte wissen, wie die Verkehrsbelastung durch parkende Pendler am Taufkirchner S-Bahnof reduziert werden könnte. Darauf entgegnete Widmann, dass sich die Situation entspannen werde, sobald Taufkirchen nach der Reform nicht mehr an der Innenraumgrenze liegen werde. Gefragt wurde auch nach Optimierungen bei Bus und S-Bahn, die von den Podiumsgästen durchgehend unterstützt werden.

 

Am Ende bedankte sich der Moderator für die zahlreichen Fragen und kündigte an, die Fraktionen und Vorstände der SPD werden sich mit ihnen auseinandersetzen und politische Handlungen daraus entwickeln. Auf keinen Fall gingen die Fragen und Anliegen der Bürger verloren, so Dolce.

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Pilotprojekte für den Radverkehr

Der Lindenring - die Gehwege möchte die SPD für Radfahrer freigeben - Foto: SPD
Der Lindenring - die Gehwege möchte die SPD für Radfahrer freigeben - Foto: SPD

Freigabe von Gehwegen und Einbahnstraßen

 

Am vergangenen Dienstag diskutierten Vertreter des Hachinger Tals auf einer SPD-Podiumsdiskussion unter anderem über Verbesserungen für Radfahrer. Gesucht wude nach konkreten Lösungen.

 

Nun bringt die SPD-Fraktion konkrete Forderungen vom Podium in den Taufkirchner Gemeinderat. In einem Antrag möchten die Sozialdemokraten in einem Versuchsprojekt einzelne Gehwege und Einbahnstraßen für den Radverkehr freigeben.

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann:

 

Wir haben einige Schreiben von Bürgern erhalten die beschreiben, dass sie sich auf den normalen Fahrstraßen mit ihrem Fahrrad nicht sicher fühlen. Für diese muss es möglich sein, dass sie legal auf den Gehweg ausweichen, sofern dieser breit genug ist. Ob das auch reibungslos klappt, möchten wir nun am Lindenring testen.

 

SPD-Fraktionsvize Matteo Dolce:

 

Was in der verkehrsintensiven Stadt München möglich ist, sollte auch in Taufkirchen möglich sein: An geeigneten Straßen auch entgegen der Einbahnstraße mit dem Fahrrad fahren. Wir meinen, dass der Abschnitt zwischen Bahnhof und südlicher Eichenstraße für einen ersten Versuch der richtige wäre.

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Entschleunigung am Lindenring

Übergang ohne Zebrastreifen - Foto: SPD
Übergang ohne Zebrastreifen - Foto: SPD

Zebrastreifen zwischen Eschen- und Lindenpassage

 

In einem Gemeinderatsantrag fordert die Taufkirchner SPD-Fraktion eine Entschleunigung des Übergangs zwischen der Eschen- und der Lindespassage.

 

Nach Vorstellung der Sozialdemokraten soll die Gemeinde dort einen Zebrastreifen errichten und damit die querenden Fußgänger bevorrechtigen.

 

SPD-Fraktionschefin Rosemarie Weber:

 

Am Übergang zwischen Eschen- und Lindenpassage queren viele – vor allem ältere – Menschen die Straße. Leider hält sich nicht jeder an die vorgegebene Geschwindigkeit, obwohl der Übergang baulich bereits zum langsam fahren anhält.“

 

SPD-Fraktionsvize Matteo Dolce:

 

Es kommt dort immer wieder zu unklaren Verkehrssituationen. Viele Fahrzeuge bleiben für Fußgänger stehen, auch wenn sie es verkehrsrechtlich nicht zwingend müssten. Die Fußgänger wissen aber nicht, ob sie auch wirklich vorbeigelassen werden. Um hier für Klarheit zu sorgen, ist ein Zebrastreifen das Mittel der Wahl.

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Verpackungsmüll vermeiden

Mülltonnen - Foto: SPD
Mülltonnen - Foto: SPD

SPD fordert mit Antrag klare Haltung

 

In unseren Meeren finden wir oft Plastikmüll wie Plastiktüten oder Plastikflaschen. Weniger offensichtlich sind mikroskopisch kleine Kunststoffe (Miroplastik). Als Mikroplastik werden feste und unlösliche synthetische Kunststoffe bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind.

 

Die Kunststoffe aus den Kosmetikprodukten gelangen über die lokalen Abwässer in die Kläranlagen. Diese filtern die entsprechenden Stoffe nur bedingt heraus; ein Teil wird im Klärschlamm zurückgehalten, der Rest gelangt in Meere und Flüsse.

 

Eine Studie wies erst kürzlich Mikroplastik im menschlichen Stuhl nach. Die Folgen für den Organismus sind dabei weitestgehend unbekannt.

 

 

Klar ist, dass Verpackungsmüll im Allgemeinen vermieden werden sollte. Dafür setzt sich die SPD nun ein.

 

Auf einer Mitgliederversammlung votierten die taufkirchner SPD-Mitglieder einstimmig für den Gemeinderatsantrag.

 

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Matteo Dolce:

 

Wir müssen hier bereits als Kommune eine ganz klare Haltung einnehmen. Wenn wir nicht im Kleinen handeln, werden wir das Problem auch im Großen nicht in den Griff bekommen. Uns ist bewusst, dass wir Unternehmen als Gemeinde nicht zu etwas zwingen können. Wir können sie aber eindringlich auf das Problem aufmerksam machen.“

 

SPD-Vize und Gemeinderätin Birgit Schmidl:

 

Es gibt nur diese eine Umwelt. Es gibt keinen Plan B, wenn die natürlichen Ressourcen unseres Planeten zerstört sind. Plastik und Verpackungsmüll tragen aber leider dazu bei, dass unsere Umwelt nachhaltig beschädigt wird. Da müssen wir auch als Gemeinde deutlich Stellung beziehen und feststellen, dass es so nicht weiter gehen kann.“

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Verkehr

SPD im Hachinger Tal diskutiert

 

Alle reden über Zusammenarbeit, die SPD lebt sie. Auf einer Veranstaltung zum wichtigen Thema „Verkehr“ werden sich politische Vertreter der Gemeinden Unterhaching, Taufkirchen und Oberhaching gemeinsam den Fragen des Publikums stellen.

 

Bei der Podiumsdiskussion werden

  • Wolfgang Panzer (Erster Bürgermeister, Unterhaching)

  • Alfred Widmann (Zweiter Bürgermeister, Taufkirchen)

  • Margit Markl (Gemeinde- und Kreisrätin, Oberhaching)

 über die Themenblöcke

  • Autobahnlärm,

  • Radverkehr und

  • öffentlicher Nahverkehr

 

diskutieren.

 

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen einzubringen. Sie können vorab (E-Mail: kontakt@spd-taufkirchen.de, Post: SPD Taufkirchen, Eschenstraße 52, 82024 Taufkirchen) oder während der Veranstaltung schriftlich eingereicht werden.

 

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 13.11.2018 im Kultur- und Kongresszentrum Taufkirchen, Köglweg 5, 82024 Taufkirchen, Großer Saal.

 

Beginn der Veranstaltung ist um 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr.

 

Die Moderation übernimmt Gemeinderat Matteo Dolce von der SPD Taufkirchen.

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Hartmann Räther ist erstes Ehrenmitglied der SPD Taufkirchen

Matteo Dolce und Hartmann Räther
Matteo Dolce und Hartmann Räther

SPD-Mitglieder votierten einstimmig für Ernennung

 

Der Taufkirchner Altbürgermeister Hartmann Räther ist durch die Mitgliederversammlung der Taufkirchner Sozialdemokraten zum ersten Ehrenmitglied der SPD Taufkirchen gewählt worden. Am vergangenen Donnerstag überreichte der Vorsitzende Matteo Dolce feierlich die Ehrenurkunde.

 

Räther (80) war von 1990 bis 2002 erster Bürgermeister in Taufkirchen und ist seit 1975 Mitglied der SPD. Während seiner Amtszeit befreite er die Gemeinde von ihrer Schuldenlage von rund 15 Millionen D-Mark und übergab sie mit einer Rücklage von 45 Millionen Euro. Er realisierte zudem zusammen mit den Gemeinderäten zahlreiche Projekte wie den Sport- und Freizeitpark, das Haus der Nachbarschaftshilfe, das Haus der Volkshochschule, die Seniorenanlage am Riegerweg, den Wertstoffhof und das Feuerwehrhaus.

 

Seit 2015 sieht die Taufkirchner SPD-Satzung vor, dass Taufkirchner, die sich um die SPD und die Gemeinde besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernannt werden können. Die Ehrung stellt somit eine ganz besondere Würdigung Räthers Lebensleistung dar. Er ist zudem der erste, dem diese besondere Ehre zu Teil wird.

 

Matteo Dolce, SPD-Vorsitzender:

 

"Für mich ist es eine ganz besondere Ehre, die erste Ehrenmitgliedschaft an Hartmann Räther überreichen zu dürfen. Er ist nicht nur für die SPD sondern gerade auch für Taufkirchen eine bedeutende Persönlichkeit. Durch ihn ist unsere Gemeinde aufgewertet worden und durch ihn wurden die sozialen Gegensätze deutlich reduziert. Taufkirchen und die SPD konnten sich keinen besseren Menschen als Bürgermeister wünschen."

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Trinkwasserbrunnen für Taufkirchen

Trinkwasser ist lebenswichtig - Foto: SPD
Trinkwasser ist lebenswichtig - Foto: SPD

SPD fordert drei öffentliche Zapfsäulen

 

Es ist heiß. Temperaturen von bis zu 32 °C stehen diese Tage auf dem Thermometer. Was für die einen eine willkommene Einladung für den Besuch eines Sees oder Freibads ist, ist für die anderen pure Anstrengung. Gerade ältere Menschen und Menschen mit einem schwachen Immunsystem leiden oftmals unter den sommerlichen Temperaturen.

 

Das Problem ist: Bei steigender Temperatur und steigender Anstrengung, heizt sich der Körper auf. Weil unser Körper sich jedoch nicht einfach unbegrenzt aufheizen darf, gibt es eine körpereigene Kühlung: wir schwitzen. Durch das Schwitzen verliert der Körper jedoch viel Wasser, welches er aber zwingend zum Leben braucht. Also bekommen wir Durst und der Körper zwingt uns zur Flüssigkeitsaufnahme.

 

Viel trinken ist gesund, das wissen wir alle. Deswegen fordert die Taufkirchner SPD nun öffentliche Trinkwassersäulen im Gemeindegebiet.

 

Ganz nebenbei dienen Trinkwassersäulen der Umwelt. Durch die Verwendung von mehrfach verwendbaren befüllbaren Trinkflaschen, wird die Erzeugung von Einwegwasserflaschen und damit die Erzeugung von Plastikmüll deutlich reduziert.

 

Christine Himmelberg, Mitglied des SPD-Vorstandes und Initiatorin des Antrags:

 

"Die Hamburger machen es uns vor. Dort spenden bereits fünf Trinkwassersäulen kostenlos Trinkwasser. Das könnten wir auch in Taufkirchen gut gebrauchen. Dann müsste man nicht ständig eine Trinkwasserflasche schleppen oder sie teuer am Kiosk erwerben."

 

Matteo Dolce, Gemeinderat und SPD-Vorsitzender, ergänzt:

 

"Es ist eine außergewöhnliche Idee. Wir wären in Bayern vermutlich Vorreiter bei einem solchen Projekt. Aber wir haben eine hervorragende Trinkwasserqualität und fördern mit so einem Projekt ganz nebenbei die öffentliche Gesundheit."

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Orginalantrag Trinkwasserbrunnen
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Neue Ausgabe: SPD Magazin - 1. Halbjahr 2018

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Vollgas für gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen!

on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD
on links: Hans Dosch, Christine Himmelberg, Thomas Bonz, Marion Hussmanns, Udo Schindler, Rosemarie Weber, Herbert Fischer, Alfred Widmann, Hartmann Räther, Anke Liebsch, Matteo Dolce - Foto: SPD

Taufkirchner SPD beschließt auf Klausur Handlungsschwerpunkte

 

Die Taufkirchner SPD hat auf ihrer jährlichen Frühlingsklausur einstimmig beschlossen, gerechtes Wohnen und Bauen in Taufkirchen zu einem Schwerpunktthema ihrer Politik zu machen.

 

So soll Taufkirchen verbindliche Richtlinien zur sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) bekommen. Entsprechende Anträge scheiterten jüngst im Gemeinderat. Die Taufkirchner Verwaltung setzt bisweilen auf individuelle Absprachen mit den Planungsbegünstigten. Dies geht der SPD nicht weit genug. Richtlinien sorgen für Transparenz und Verbindlichkeit und somit für Gerechtigkeit für alle Bauträger und Planer.

 

Darüber hinaus soll der Bedarf an Wohnraum für das Leben im Alter sichergestellt werden. Die SPD fordert eine ausreichende Deckung, sodass ältere Menschen im Alter so leben können wie sie wollen und ihre Selbstständigkeit wahren.

 

Zuletzt setzten sich die Mitglieder mit Nachdruck für bezahlbaren Wohnraum und eine Mischung verschiedener Wohnformen ein

 

SPD-Vorsitzender und Gemeinderat Matteo Dolce sagt:

 

Es ist ein unheimlicher Druck im Kessel. Wohnraum ist extrem knapp, die Nachfrage aber enorm. Das bedeutet, dass die Preise in den kommenden Jahren immer weiter in die Höhe schießen werden. Während Mietanpassungen aufgrund der Inflation und kleine Erhöhungen vollkommen gerechtfertigt sind, muss dem Wucher ein Riegel vorgeschoben werden. Wir brauchen keinen Mietpreisstopp, aber eine Bremse.“

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber ergänzt:

 

Es kann nicht sein, dass beim Wohnungsbau private Investoren Millionen abschöpfen und gleichzeitig die Gemeinde auf ihren Kosten sitzen bleibt, die durch den Bau entstehen. KITAs, Schulen, Straßen, Grünflächen – all das muss bezahlt werden und es ist nur gerecht, die Hauptgewinner an den Kosten zu beteiligen. Das ist SoBoN!

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Leitantrag Wohnen und Bauen
Leitantrag-WohnenBauen-Klausur-050518.pd
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Matteo Dolce folgt auf Birgit Schmidl

Von links: Thomas Bonz, Christine Himmelberg, Birgit Schmidl, Michael Schanz, Matteo Dolce, Alfred Widmann, Anke Liebsch, Marion Hussmanns, Annette Gannsmüller-Maluche (Landrätin), Udo Schindler - Foto: SPD
Von links: Thomas Bonz, Christine Himmelberg, Birgit Schmidl, Michael Schanz, Matteo Dolce, Alfred Widmann, Anke Liebsch, Marion Hussmanns, Annette Gannsmüller-Maluche (Landrätin), Udo Schindler - Foto: SPD

SPD wählt neuen Vorstand

 

Nach zehn Jahren an der Spitze der Taufkirchner SPD hat Birgit Schmidl den Ortsvereinsvorsitz abgegeben. Die Mitgliederversammlung wählte am vergangenen Donnerstag den Taufkirchner Gemeinderat Matteo Dolce einstimmig zu ihrem Nachfolger. Schmidl wechselte dafür in die Position der Stellvertreterin.

 

Auch der Posten des Kassierers wurde neu gewählt. Nach 17 Jahren übergab Alfred Widmann diese Aufgabe an Thomas Bonz, der künftig die Finanzen der Partei verwalten wird. Widmann wird als Zweiter Bürgermeister aber weiterhin im Vorstand vertreten sein.

 

Anke Liebsch wird künftig die Rolle der Schriftführerin übernehmen, während die 29-jährige Christine Himmelberg neu in den Kreis der Beisitzer aufgenommen wurde. Die Politikwissenschaftlerin möchte sich verstärkt um den Social Media Bereich kümmern.

 

Birgit Schmidl sagte während der Mitgliederversammlung:

 

"Mein Dank gilt insbesondere den ehemaligen und den neuen Vorstandsmitgliedern. Ich habe immer gesagt, dass ich irgendwann diese Position an jemand jüngeres abgeben möchte und ich freue mich, dass es nun einen Nachfolger gibt der bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. Rückblickend kann ich feststellen, dass mir die Arbeit als Vorsitzende wirklich Spaß gemacht hat und ich immer die Unterstützung der Mitglieder genießen durfte."

 

Mit der Umbesetzung wichtiger Schlüsselfunktionen stellen die Taufkirchner Sozialdemokraten die ersten Weichen für die anstehenden Wahlkämpfe.

 

Matteo Dolce ergänzte:

 

"Die Taufkirchner SPD ist ein geschlossenes Team. Das sind Menschen die eine gemeinsame Idee verfolgen. Wir sind ein Ort, an dem jeder unabhängig von seiner Herkunft aufgenommen wird. Mit dem neu organisierten Vorstand sind wir so aufgestellt, dass jeder die Aufgabe wahrnimmt die er am Besten beherrscht. Es ist eine deutliche Motivation in jedem von uns zu spüren, die nur noch weiter strukturiert und kanalisiert werden muss. Mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 kann ich mir keine besseren Voraussetzungen wünschen."

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Neuwahlen bei der SPD-Taufkirchen

Taufkirchner Sozialdemokraten wählen Vorstand nach

 

Die Taufkirchner SPD stellt ihre Führungsriege um. Nachdem die bisherige Vorsitzende Birgit Schmidl im Rahmen der letzten Vorstandssitzung erklärte, den Vorsitz frühzeitig abzugeben, wurden Neuwahlen für die kommende Jahreshauptversammlung angesetzt.

 

Im Rahmen der Nachwahl werden sich weitere Veränderungen bei den Vorstandspositionen ergeben. So sollen auch die Posten des Kassierers, des Schriftführers und der Stellvertretung neu besetzt werden.

 

Mit den vorgezogenen Neuwahlen möchte sich die SPD in Taufkirchen frühzeitig auf eine solide Arbeitsbasis für die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2020 stellen.

 

Die Jahreshauptversammlung findet am Donnerstag, den 05.04.2018 um 20 Uhr im Nebenraum des Wirtshaus Zinners, Köglweg 5, 82024 Taufkirchen statt.

 

Die SPD-Vorsitzende Birgit Schmidl erklärt:

 

Es wird Zeit für eine Veränderung. Nach fast 10 Jahren werde ich den Vorsitz der SPD Taufkirchen abgeben und die Bühne Jüngeren überlassen. Das heißt natürlich nicht, dass ich mich gemütlich aufs Altenteil zurückziehe. Ich werde weiterhin im Gemeinderat und den Ausschüssen aktiv sein und mit meinen Fraktionskolleginnen und Kollegen dazu beitragen, Taufkirchen zum Guten zu verändern.

 

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

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Schnelles Internet für die Taufkirchner Feuerwehr

v. l.: Alfred Widmann, Jochen Schendel, Ramona Greiner, Matteo Dolce, Michael Huber, Rosemarie Weber - Foto: SPD
v. l.: Alfred Widmann, Jochen Schendel, Ramona Greiner, Matteo Dolce, Michael Huber, Rosemarie Weber - Foto: SPD

Breitbandversorgung soll verbessert werden

 

Bei einem Austauschgespräch zwischen der Leitung der Taufkirchner Feuerwehr und SPD-Vertretern ist deutlich geworden, dass die Taufkirchner Feuerwache nicht mit ausreichend schnellem Internet ausgestattet ist.

 

Daher wollen die Sozialdemokraten unverzüglich gegensteuern und fordern in einem Antrag, dass insbesondere die Meldestelle mit einer schnellen Datenverbindung ausgestattet wird.

 

Die Meldestelle der Taufkirchner Feuerwehr in der Feuerwache ist eine wichtige lageführende Stelle bei Schadensereignissen im Gemeindegebiet und darüber hinaus. Dort können wichtige aktuelle Daten abgerufen werden, die für Entscheidungen im Einsatzfall unabdingbar sind.

 

Nur mit einer verlässlichen und schnellen Datenverbindung kann in Notzeiten gewährleistet werden, dass die Einsatzkräfte auf diese wichtige Informationsquelle nicht verzichten müssen.

 

Gegebenenfalls soll die Gemeinde mit den zuständigen Telekommunikationsunternehmen in Verhandlungen treten, um die Datenverbindungstechnik zu verbessern. Ebenso können auch alternative Systeme (beispielsweise via Satellit) geprüft werden.

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Originalantrag
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Nachruf: Josef Seehuber

Josef "Sepp" Seehuber
Josef "Sepp" Seehuber
Uns hat die traurige Nachricht ereilt, dass der ehemalige Vorsitzende der SPD-Taufkirchen und Gemeinderat Josef Seehuber verstorben ist.
 
Sein soziales Engagement und sein verantwortungsvolles Wirken wird uns immer ein Vorbild sein.
 
Wir bedauern diesen Verlust zutiefst und sprechen seinen Angehörigen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.
 
In stillem Gedenken
SPD-Taufkirchen
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GroKo - Ja oder Nein?

Brandaktuell diskutieren die Taufkirchner SPD-Mitglieder gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern am kommenden Dienstag, den 20.02.2018 ab 19:30 Uhr zum Thema "Groko - Ja oder Nein". Im Fokus steht dabei der anstehende Mitgliederentscheid zum Entwurf des Koalitionsvertrages. Die Diskussion findet im Kilimanjaro Café & Restaurant, Köglweg 22, in Taufkirchen statt. Auch nicht-SPD-Mitglieder sind herzlich Willkommen und dürfen mitdiskutieren.

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Kulturveranstaltungen für Menschen mit geringem Einkommen

Das Taufkirchner Kulturzentrum - Foto: SPD
Das Taufkirchner Kulturzentrum - Foto: SPD

Sozialdemokraten wollen Restkarten sinnvoll vergeben

 

37,88 € – so viel, rechnet der Gesetzgeber, muss einem Einpersonenhaushalt mindestens für Freizeit, Unterhaltung und Kultur monatlich zur Verfügung stehen. So steht es in § 5 des Regelbedarfermittlungsgesetzes, der Grundlage für die Berechnung des Grundsicherungssatzes, meistens als Hartz IV bezeichnet.

 

Das klingt zunächst nach einer ordentlichen Summe. Wenn man aber bedenkt, dass für Nahrungsmittel und Getränke lediglich 137,66 € angesetzt werden und die Gesamtsumme der Verbrauchsausgaben 394,84 € beträgt wird schnell klar, dass diese Berechnungen kaum mit der Realität vereinbar sind. Kulturausgaben müssen schnell Nahrungsmittelausgaben weichen, Kultur wird damit zum Luxusgut. Bei anderen Personengruppen mit geringem Einkommen, etwa Studenten, sieht es nicht anders aus.

 

Umso ärgerlicher ist es, dass bei Kulturveranstaltungen regelmäßig Plätze unbesetzt bleiben, weil nicht alle Eintrittskarten verkauft werden konnten.

 

Diese Restkarten möchte die Taufkirchner SPD nun sinnvoll weiterreichen, eben an Menschen die sich die Veranstaltung sonst nicht geleistet hätten. Dies soll zu vernünftigen Konditionen, transparent und ausschließlich aus Gemeindehand erfolgen.

 

Dazu hat die SPD-Fraktion einen Antrag eingereicht und bittet nun die Verwaltung ein Konzept auszuarbeiten, nach dem ein Kontingent an Restkarten an Menschen mit geringem Einkommen weitergereicht werden kann.

 

Fraktionschefin Rosemarie Weber erklärt:

 

Die Vergabe von Restkarten muss absolut transparent und ausschließlich direkt aus Gemeindehand erfolgen. Es ist selbstredend, dass keine Anreize geschaffen werden dürfen auf Restkarten zu hoffen, weil man sich das reguläre Ticket sparen möchte. Daher soll eine solche Regelung nur einen eng begrenzten Personenkreis betreffen und glasklaren Kriterien unterliegen.“

 

Fraktionsvize Matteo Dolce ergänzt:

 

Für viele Menschen sind kulturelle Veranstaltungen ein Luxusgut. Sie sind nicht existentiell für das tägliche Leben. Sie sind aber existentiell für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und von Kreativität. Wir möchten nicht, dass etwa alleinerziehende Väter oder Mütter oder Studenten darauf verzichten müssen sich ein Theaterstück oder ein Konzert anzusehen, weil sie sich sonst das Essen nicht mehr leisten können.“

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Defibrillator am Taufkirchner S-Bahnhof

Notrufsäule mit AED am Münchner Hauptbahnhof - Foto: SPD Taufkirchen
Notrufsäule mit AED am Münchner Hauptbahnhof - Foto: SPD Taufkirchen

SPD fordert Notrufsäule mit Automatisierten Externen Defibrillator (AED)

 

Defibrillatoren können Leben retten. Das weiß jeder der sich im Fernsehen schon mal eine Ärzteserie oder eine entsprechende Dokumentation angesehen hat. Bei einem Herzstillstand holen die Ärzte stets einen großen Kasten mit Kabeln und etwas das so ähnlich aussieht wie ein Bügeleisen hervor und verpassen dem Patienten einen Stromschlag. Dieser zuckt zusammen und wacht meistens kurz darauf wieder auf. Sein Leben ist gerettet.

 

Nun muss man fairerweise sagen, dass es im wahren Leben weitaus weniger theatralisch zugeht. Und auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stromstoß eines Defibrillators dem Patienten sogleich das Leben rettet ist weitaus geringer als man es sich wünschen würde. Dennoch bleibt die Defibrillation in vielen Fällen das einzig wirklich wirksame Mittel um ein Herz, das nicht mehr richtig funktioniert, wieder zum Laufen zu bringen.

 

Es hat sich längst herumgesprochen, dass nicht nur Ärzte oder Sanitäter den womöglich rettenden Stromstoß verabreichen können, sondern jedermann, von der Bankangestellten über den Bäckerlehrling bis zum Schulkind. Möglich machen dies sogenannte Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED).

 

AED's sind Defibrillatoren im Handtaschenformat, die von jedem Laien auch ohne Vorkenntnisse bedient werden können. Sie sind bedienerfreundlich und darauf ausgelegt den Anwender durch die erforderlichen Maßnahmen zu leiten. Eine Fehlbedienung – die größte Sorge bei vielen Anwendern – ist ausgeschlossen. AED's sind so konstruiert, dass sie selbstständig den Herzrhythmus des Patienten analysieren und entscheiden, ob eine Defibrillation erforderlich ist. Die Benutzerfreundlichkeit von AED's wurde in den USA sogar mit Schulkindern getestet und zeigte, dass auch ohne Einweisung eine erfolgreiche Anwendung möglich ist.

 

Auch wenn kein Stromschlag erforderlich ist, gibt ein AED Hilfestellung. Eine laute automatische Stimme erteilt Anweisungen was zu tun ist, etwa „Atmung überprüfen“, „Herzdruckmassage durchführen“ oder „den Patienten nicht berühren“. Wird doch ein Schock empfohlen, so wird der Anwender dazu aufgefordert diesen mittels Knopfdruck auszulösen. Die Bügeleisen aus dem Fernsehen sind modernen Klebeelektroden gewichen, die entsprechend den Skizzen auf dem Defibrillator auf den Oberkörper aufgeklebt werden.

 

Ein AED gibt somit zusätzliche Sicherheit in stressigen Situationen und kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Über 140 000 Menschen in Deutschland sterben jährlich am sogenannten plötzlichen Herztod, der durch unkoordinierte Herzbewegungen (Kammerflimmern) verursacht wird. Die einzige wirksame Behandlung ist eine elektrische Defibrillation, die wie ein Reset wirkt, sodass das Herz wieder koordiniert Blut durch den Körper pumpen kann.

 

Aufgrund der mangelnden Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff beim Herzkreislaufstillstand, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten im Schnitt um 10% pro Minute. Daher ist eine frühzeitige Defibrillation in vielen Fällen die einzige wirklich lebensrettende Maßnahme. Die Wartezeit bis der Rettungsdienst eintrifft kann bei Untätigkeit bereits die Chancen auf eine erfolgreiche Reanimation auf Null reduzieren.

 

In München gibt es bereits an 119 U-Bahnhöfen Notrufsäulen mit AED's.

 

Fraktionsvize Matteo Dolce zur SPD-Forderung:

 

Im Idealfall vergehen zwischen Notruf und Eintreffen des ersten Rettungsmittels mindestens fünf Minuten, meistens sogar mehr. Diese Zeit kann beim Herzkreislaufstillstand bereits den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Daher ist es erforderlich an stark besuchten öffentlichen Plätzen, Laien die Möglichkeit zu geben, wirksam mit einem Defibrillator zu reagieren.“

 

Zweiter Bürgermeister Alfred Widmann ergänzt:

 

Es ist wünschenswert, wenn ein solches Gerät nie zum Einsatz kommt. Natürlich verursachen eine Notrufsäule und ein Defibrillator einen geringen Kosten- und Wartungsaufwand. Wird der Defibrillator aber auch nur ein einziges Mal erfolgreich eingesetzt, hat sich die Investition bereits gelohnt.“

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SPD besucht Unterhachinger Polizeiinspektion

von links: Matteo Dolce (Gemeinderat, Taufkirchen), Alfred Widmann (2. Bürgermeister, Taufkirchen), Stefan Schraut (Polizei), Karin Radl (Gemeinderätin, Unterhaching), Sabine Schmierl (SPD Unterhaching), Peter Soellner (Gemeinerat, Taufkirchen)
von links: Matteo Dolce (Gemeinderat, Taufkirchen), Alfred Widmann (2. Bürgermeister, Taufkirchen), Stefan Schraut (Polizei), Karin Radl (Gemeinderätin, Unterhaching), Sabine Schmierl (SPD Unterhaching), Peter Soellner (Gemeinerat, Taufkirchen)

Dienststellenleiter Schraut zieht positive Bilanz

 

Dass Einsatzkräfte einen gefährlichen Beruf haben, wurde bedauerlicherweise in der Silvesternacht besonders deutlich. Ausschreitungen, Beleidigungen, Gewalt, immer wieder kommt es zu Aggressionen gegen diejenigen, die sich dem Schutz der Gesellschaft und der Menschen verpflichtet haben.

 

Insbesondere die Beamtinnen und Beamten der Polizei müssen sich dabei immer wieder gefährlichen Situationen aussetzen. Die Schüsse auf zwei Beamte am S-Bahnhof Unterföhring im vergangenen Jahr haben wieder einmal gezeigt, dass es die bayerischen Sicherheitskräfte mitnichten nur mit Banalitäten zu tun haben.

 

Die Sozialdemokraten im Hachinger Tal überbringen daher regelmäßig persönlich ihren Dank und den Dank der Bevölkerung an Dienststellenleiter Stefan Schraut von der Polizeiinspektion 31 in Unterhaching.

 

Im Rahmen ihres jährlichen Gespräches informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Taufkirchner und Unterhachinger Gemeinderatsfraktionen über die aktuelle Sicherheitslage ihrer Gemeinden.

 

Die rund 50 Beamtinnen und Beamten nahmen in den vergangenen Jahren in ihrem gesamten Zuständigkeitsbereich im Schnitt etwa 2000 Strafanzeigen auf. Davon entfielen 45 % auf Unterhaching und 30 % auf Taufkirchen. In den letzten beiden Jahren hatte die Polizei vor allem mit dem neuen Kriminalitätsphänomen des „falschen Polizeibeamten“ zu tun. Dabei handelt es sich um eine besonders perfide Betrugsmasche übers Telefon, die sich hauptsächlich gegen ältere Bürger richtet. Wohnungseinbrüche haben dagegen erfreulicherweise wieder deutlich abgenommen.

 

Insgesamt konnte Schraut jedoch eine sehr positive Bilanz ziehen: „Unterhaching und Taufkirchen sind sehr sichere Gemeinden. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen funktioniert bestens.“

 

Unterhachings SPD-Fraktionsvorsitzende Karin Radl:

 

Wir können mit der aktuellen Situation in Unterhaching und bei unseren Nachbarn in Taufkirchen zufrieden sein, da die Sicherheitslage in beiden Gemeinden weiterhin konstant gut ist. Die Betrugsversuche an unseren älteren Mitbürgern gehen mir persönlich sehr nahe und ich bin unserer Polizei für ihre Beratung, Unterstützung und Aufklärung sehr dankbar. Natürlich möchte ich mich generell für die Arbeit unserer Polizei sehr herzlich bedanken und auch für die gute Zusammenarbeit.“

 

Taufkirchens Fraktionsvize Matteo Dolce:

 

Die Sicherheit liegt bei Herrn Schraut und seinem Team in den besten Händen und das merkt jeder, der sich auch nur zwei Minuten mit den Beamten unterhält. Die polizeilichen Entscheidungen werden mit Sachkompetenz, Verstand und Konsequenz getroffen. Daher haben wir auch vollstes Vertrauen in die Polizei und die Polizei jederzeit unsere Unterstützung.“

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